Das Steirische Weinland - Gästeinformation

31. März - 5. November  Mo-Fr  8:00 - 18:00 Uhr
+43 (0) 664 96 300 30   info@weinlandgast.com
 

 

 

 

 

Hallstattzeitliches Museum

zur Erlebnis- und Freizeitkarte

 

Das Museum, ehemals ein Stall, wurde 1990 eröffnet und in den Jahren 1999 bis Anfang 2003 durch einen Zubau erweitert. Es besitzt nun inklusive dem ebenfalls ausgebauten Dachgeschoss vier Ausstellungsräume. Im Dachgeschoss ist auch ein liebevoll gestalteter Kinderraum untergebracht, der Eltern einen ungestörten Museumsbesuch ermöglicht.

 


In der Sonderausstellung "Kult auf Rädern" werden Bronzerepliken von Kultwagen aus der Hallstatt- und Bronzezeit des bekannten Judenburger Künstlers Gert Albrecht präsentiert. Zudem ist ein Original-Wagenbrandgrab eines frühkeltischen Kriegers ausgestellt, das vom Museum in Deutschlandsberg zur Verfügung gestellt wurde.
Mit dem hallstattzeitlichen Gehöft am Burgstallkogel verfügt das Hallstattzeitliche Museum Großklein auch über eine Außenstelle am Archäologischen Themenwanderweg.

 

Zwei Dauerausstellungen laden zum Besuch ein
Die Ausstellung Erde - Feuer - Eisen wenn Gräber erzählen.... vermittelt einen geschichtlichen Überblick über die Region um Großklein und präsentiert Funde und Befunde der Region aus etwa fünfeinhalb Jahrtausenden.

Eine zweite Ausstellung zum Thema "Vom Faustkeil zur Eisenaxt. 200.000 Jahre Werkzeuggeschichte" widmet sich der Entwicklung der Werkzeugtechnologie von der Altsteinzeit bis in die Eisenzeit.

 

 

Hallstattzeitliches Gehöft
2003 und 2004 führten das Hallstattzeitliche Museum Großklein und die Marktgemeinde Großklein in Zusammenarbeit mit dem Vienna Institute for Archaeological Science (VIAS) experimentalarchäologische Hausrekonstruktionen durch. Sie erfolgten nach archäologischen Befunden vom Burgstallkogel selbst sowie von anderen eisenzeitlichen Fundstellen im südostalpinen Raum.

Sulmtalnekropole
Die mit der prähistorischen Siedlung am Burgstallkogel zeitgleiche Sulmtalnekropole (Nekropole = altgriechisch "Totenstadt"), umfasste einstmals wohl an die 2000 Grabhügel (lateinisch "tumuli"). Die heute noch mehr als 700 erhaltenen Tumuli am Burgstallkogel stellen das größte hallstattzeitliche Hügelgräberfeld des Ostalpenraums dar. In ihrem Ursprung reicht die Nekropole noch in die späte Urnenfelderzeit zurück.
In der Sulmtalnekropole werden insgesamt vier Grabhügel als Fürstengräber bezeichnet. Sie unterscheiden sich von den übrigen durch ihre stattliche Größe, ihre exponierte Lage und ihr reiches Grabinventar.

 


Die Prähistorische Höhensiedlung am Burgstallkogel
Bei archäologischen Grabungen auf der Burgstallkuppe in den achtziger Jahren des 20. Jahrhunderts wurden zahlreiche Hausgrundrisse, Herdstellen und Abfallgruben aufgedeckt, die das Bild dicht verbauter Siedlungsterrassen vermitteln. Von besonderem Interesse ist der Nachweis eines senkrechten, 3,70 Meter breiten Gewichtswebstuhles. Dieser stellt den bisher größten früheisenzeitlichen Senkrechtwebstuhlfund Mitteleuropas dar und ermöglichte die Herstellung von etwa drei Meter breiten Textilien.
Die Fürstengräber von Kleinklein
 

01.04.2017 bis 31.10.2017
Mittwoch bis Sonntag 10 bis 12 Uhr und 14 bis 17 Uhr
(auch an Feiertagen.)

Führungen sind nach vorheriger Vereinbarung auch zu anderen Zeiten möglich.
Kontaktieren Sie uns unter:

Tel: +43 (0) 664 27 14414 (Mag. Susanne Niebler, Kustodin)
museum@grossklein.gv.at

www.grossklein.gv.at/museum/hallstattzeitliches-museum/

 

 

Eintrittspreise
 

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